Vorweihnachtsabend im TC Kottenforst

Bernd Schumacher erheiterte das Publikum

 
 
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Bernd Schumacher überzeugte mit seinem Programm. Foto: Wolters

 

Buschhoven. Der Rheinbacher Autor und Liedermacher Bernd Schumacher war zu Gast im voll besetzten Clubhaus des Tennis-Clubs Kottenforst. Mit seinem Programm „Mama, der Baum brennt! - Vorweihnachtliche Leedcher und Verzällcher“ konnte er die Gunst der Zuschauer schnell für sich gewinnen.

 

Mit spürbarer Liebe zur Voreifelheimat hat er Rheinbacher Geschichten und Episoden vergangener Advents- und Weihnachtstage zusammengetragen. Mit Witz und Charme beschrieb er etwa turbulente Szenen vom Martinszug und Christbaumkauf, erzählte Komisches und Nachdenkliches und weckte herzerwärmende Erinnerungen.

 

Musikalisch begleitet wurde Schumacher von seinem Bruder Arno an Gitarre und Mundharmonika. Technische Unterstützung erhielt er zudem von seiner Frau und seiner Schwägerin. Passend zu den Textpassagen wurde die Lesung durch musikalische Eigenkompositionen in Mundart umrahmt. Dank der auf eine Leinwand projizierten Texte konnten die Zuschauer bei den musikalischen Einlagen sogar lautstark mitsingen.

 

Der TCK-Veranstaltungsausschuss, der sich für die Organisation dieses kurzweiligen Abends verantwortlich zeigte, hieß alle Gäste mit einem Glas Sekt willkommen und verköstigte die Besucher im liebevoll dekorierten Clubhaus mit leckeren Canapés. Im Großen und Ganzen war es eine vergnügliche und erfrischende Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Sportstättenverlagerung

Aus: General-Anzeiger-Bonn vom 18.11.2014

 

Sportanlage zwischen Buschhoven und Morenhoven

Auf dem Acker soll Kunstrasen verlegt werden

Von GERDA SAXLER-SCHMIDT


SWISTTAL-BUSCHHOVEN. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat gestern der Bau der Gemeinschaftssportanlage Buschhoven-Morenhoven-Miel begonnen.

Von einem "Jahrhundertprojekt" für die Gemeinde sprach Bürgermeister Eckhard Maack vor Ortsvorstehern, Vertretern von Kreis, Rat und Verwaltung, der beteiligten Sportvereine, ausführenden Firmen und Bürgern. Nicht weniger als 1,92 Millionen Euro stehen dafür im Swisttaler Haushalt bereit.

Fertig sein soll die Anlage zwischen den Ortschaften Buschhoven und Morenhoven im Frühsommer. Dann ist sie nach Odendorf der zweite Kunstrasenplatz in der Gemeinde. Genau genommen sind es zwei unterschiedlich große Kunstrasenplätze, hintereinander angeordnet auf ehemaligen Ackerflächen zwischen L493 und B56.  

Der kleinere Platz misst 97,60 mal 63,60 Meter, der größere 107,60 mal 67,60 Meter - bundesligatauglich, wie Jan-Günther Naß, stellvertretender Vorsitzender des Fußballkreises Bonn feststellte. "Bei diesen Maßen kann sich noch was entwickeln", sagte er. Und das nicht nur in Richtung höhere Ligen.

Sondern vor allem in Hinblick auf die Jugendarbeit der Sportvereine, wie Thomas Wagner, Sport-Dezernent des Rhein-Sieg-Kreises, als Vertreter von Landrat Sebastian Schuster sagte: "Hier wird für Jugendliche etwas geschaffen, damit sie sich weiterentwickeln können."

Damit werde zugleich auch der Grundstein gelegt für die Entwicklung der Sportvereine in der Zukunft. Und nicht zuletzt für die Zukunft der Gemeinde, wie Bürgermeister Maack betonte: "Sportplätze sind weiche Standortfaktoren und stellen Entscheidungshilfen für Neubürger dar, wenn sie sich überlegen, wohin sie ziehen wollen."

Neben Fußballplätzen entstehen auf der Sportanlage eine Weitsprunggrube für Leichtathletik-Abteilung und Schulsport, ein Beachvolleyballfeld, eine Bouleanlage, eine Tribüne für 180 Zuschauer, ein Lärmschutzwall, zwei Fertiggaragen als Materiallager, 68 Pkw-Stellplätze und ein Behelfsparkplatz.

Das Sportlerheim soll 500.000 Euro kosten, die beiden Vereine Hertha Buschhoven und SV Swisttal als Bauherren nehmen dazu jeweils einen Kredit über 200.000 Euro bei der NRW-Bank auf, die Gemeinde gibt 50.000 Euro Zuschuss, die restlichen 50.000 Euro erbringen die beiden Vereine in Form von "Muskelhypothek".

Vor acht Jahren habe der rund 900 Mitglieder starke Sportverein Hertha Buschhoven beantragt, den alten Ascheplatz am Wiedring umzuwandeln in einen Kunstrasenplatz. "Der Ascheplatz war drei bis vier Monate im Jahr nicht bespielbar", so Neffgen, der allen Beteiligten ebenso dankte wie Luigi Belgiovine für den 600 Mitglieder starken SV Swisttal. Nur isoliert den Buschhovener Sportplatz zu betrachten, habe der Gemeinde aber zu kurz gegriffen, so Maack.

Von einer Architektengesellschaft ließ sie ein Sportstättenkonzept für alle Außensportanlagen erstellen, das nach teils kontroverser Diskussion in den politischen Gremien schließlich verabschiedet wurde. Die bestehenden Plätze in Buschhoven und Morenhoven wurden verkauft.

In Morenhoven werden 24 Wohnhäuser gebaut, in Buschhoven soll neben Wohnungen eine Pflegeeinrichtung für Senioren entstehen. Der Mieler Platz wurde zum Teil bebaut, der andere Teil wird in eine Grünanlage umgewandelt. Dünstekoven erhielt einen Naturrasenplatz. Wie in Odendorf, soll schließlich auch der Ascheplatz in Heimerzheim in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden.

Artikel vom 18.11.2014

 

Tennis-Club Kottenforst e.V.

 1. Vorsitzender

Jürgen Heitmann

Kurfürstenstr. 42

53913 Swisttal, d. 31. Juli 2011

( 0 22 26 - 14 23 2 )



 

Haltung des Tennis-Clubs Kottenforst e.V. zum Entwurf des Sportstättenbedarfsplans der Gemeinde Swisttal

 

 

Tennis-Club Kottenforst (TCK)  lehnt Verlagerung seiner Tennisanlage strikt ab

 

In dem Ende Juni 2011 vorgelegten Entwurf des Sportstättenbedarfsplans der Gemeinde Swisttal wird alternativ vorgeschlagen, in eine neue Buschhovener Sportanlage mit zwei Kunstrasen-Fußballplätzen auch sieben bis acht Tennisplätze zu integrieren.

 

Der TCK lehnt eine Aufgabe seiner seit 35 Jahren bestehenden Tennisanlage am Wiedring und eine Verlagerung an den Westrand Buschhovens strikt ab. Die idyllisch und verkehrsgünstig gelegene Anlage am Rande des Kottenforstes verfügt über sieben Außenplätze und ein sehr geräumiges Clubhaus mit großer Terrasse, Kinderspielplatz, Kleinspielfeld, Ballwand und Geräteschuppen. Sie ist in den 70er Jahren total mit eigenen Mitteln erbaut und in den letzten Jahren unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel ständig modernisiert und verbessert worden. Die Anlage erfüllt damit voll und ganz die sportlichen und freizeitmäßigen Anforderungen unserer derzeit rd. 440 Mitglieder (plus 190 Mitglieder seit 2006), davon rd. 390 Aktive.

 

Die Argumentation des Gutachters, dass der Verein damit an seine Kapazitätsgrenze stoße und eine Verlagerung angeraten sei, ist  irrelevant, denn wir können jederzeit eine Warteliste für Neuaufnahmen einführen. Wir lassen uns nicht für eine äußerst positive Mitgliederentwicklung „bestrafen“, um die uns viele Tennisclubs beneiden.

 

Eine Verlagerung der Tennisanlage würde eine willkürliche und unverantwortliche Kapitalvernichtung im hohen sechsstelligen Bereich bedeuten. Nachdem die Gemeinde Swisttal jetzt den Weg in den Nothaushalt antreten mußte, wäre sie sicherlich nicht in der  Lage, eine annähernd vergleichbar große, moderne und allen Anforderungen genügende Tennisanlage zu finanzieren. Daher fordern wir Politik und Verwaltung auf, uns für unsere bestehende Anlage die notwendige Planungssicherheit  und einen Bestandsschutz ohne weitere Nutzungsbeschränkungen zu gewähren.  





Verabschiedung Ehepaar Lamberty

Tenniscamp erhält großzügige Förderung

Jörg Ziegler (links, 1. Vorsitzender TC Kottenforst) bei der Scheckübergabe mit Heinz-Dieter Stein (rechts, Vorstand des Fördervereins Freude und Förderer der Kinder- und Jugendarbeit in Swisttal)

Swisttal-Buschhoven. Auch in diesem Jahr durfte sich das Tenniscamp des Tennis-Clubs Kottenforst in Buschhoven wieder an einer hohen finanziellen Förderung durch die Freunde und Förderer der Kinder- und Jugendarbeit in Swisttal, sowie durch die Kleiderstube Buschhoven erfreuen.

 

Aus diesem Anlass übergab Herr Heinz-Dieter Stein aus dem Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer bei der Abschlussveranstaltung des Camps Jörg Ziegler, dem 1. Vorsitzenden des TCK einen großen Scheck über 700 €. Ziegler bedankte sich im Namen der Kinder und Jugendlichen, der Trainer und Eltern bei den Unterstützern, die das Camp zum wiederholten male mit einer großzügigen Summe förderten. Auch der Kleiderstube Buschhoven sprach Ziegler für eine Unterstützung von 200 € seinen außerordentlichen Dank aus. Nur mit dieser Hilfe können die Kosten für die Eltern auf einem seit Jahren im Vergleich mit umliegenden Camps guten Niveau gehalten werden.

 

Das zweiwöchige Tenniscamp auf der Buschhovener Anlage am Wiedring unter der Leitung von Jan Meller und Dietmar Heinz war mit insgesamt fast 60 Teilnehmern auf und neben dem Platz wieder ein voller Erfolg.

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